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22.06.2020

Die Wurzeln des Glücks

wurzeln des glcks.png„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“ Albert Einstein. 

Bist Du im richtigen Tribe?

Für Dich, Deine Realität und für Deine Entwicklung ist es unmittelbar ausschlaggebend, mit wem und was Du Dich umgibst. „Normalerweise“ (was ist normal?) suchen wir uns als Kids einen Tribe, in dem wir die gleichen Überzeugungen, Verhaltensweisen, die gleiche Erziehung etc. finden. Oder einfach den Tribe, in dem wir aufwachsen. Die gleiche Story. Wir kennen es einfach nicht anders und hier fühlen wir uns zu Hause, da es uns so bekannt ist. Wir grasen gemeinsam ein wenig gelangweilt auf der grünen Wiese. Das ist ok, solange wir schutzbedürftig sind und noch eben diesen Schutz in der Herde brauchen, weil wir noch nicht flügge sind auf jeder erdenklichen Ebene. 

Das ist auch voll ok, wenn dieses Grasen Dein Lebensziel ist.

Und dann, eines Tages, ist da dieses merkwürdige Gefühl. Es kommt. Erst nur manchmal. Dann immer öfter. Stärker. Überwältigend. Du kannst es nicht mehr ignorieren. Enge. Angst. Schmerzen. Druck, Unruhe, Stress. Irgendwas stimmt nicht. Schmeckt Dir das noch, was Du tust? Ist das Gras lecker? Oder ist da dieses unbestimmte Gefühl, eigentlich sogar die Gewissheit, dass etwas nicht stimmt? Und Du kannst es nicht recht greifen, stimmt´s? Daher die Frage: bist Du in Deinem Tribe?

Ist es möglich, dass Deine Seele eine andere Verabredung hat? Sie sagt es Dir. Doch hörst Du hin? Du musst leise sein, um sie zu hören. Zumindest am Anfang. Irgendwann wird sie laut werden, wenn Du nicht lauscht, dich taub und blind stellst und einfach nichts veränderst. Das Leben will Dir helfen, was auch immer es Dir schickt. Es ruft Dich. Schickt Dir Wegweiser. Erst zart, dann unübersehbar. Hörst Du hin? Schaust Du hin? Bist Du bereit, zuzuhören? 

Hast Du Bock auf Dich selber?

Ich habe kürzlich einen Podcast von der wunderbaren Bahar Yilmaz gehört. Der Mensch ist (noch) unfähig, aus seinen Fehlern zu lernen. Wir machen Fehler. Ok. Das ist gut, um uns weiterzuentwickeln. Doch dann verändern wir nichts. Wir wiederholen und wiederholen und wiederholen die gleichen Fehler immer wieder und wieder und wieder … und stolpern immer wieder über den gleichen Stein und wundern uns sogar noch, dass dieser blöde Stein schon wieder dort liegt und dass wir schon wieder in der selben Sackgasse stehen. Wir halten uns für so schlau und doch lernen wir so wahnsinnig langsam aus unseren Fehlern bzw. in worst case lernen wir gar nicht. Ich denke, sie hat so Recht. Wir wiederholen einfach nur den gleichen Sh** und tun dann überrascht, wenns blöd läuft. Mal wieder. Dabei wissen wir es doch besser. Wenn wir ehrlich sind. 

Was wäre, wenn wir beginnen würden, uns selbst ein paar unbequeme Fragen zu stellen?

Warum lande ich immer wieder in dieser alten Sackgasse?
Was stimmt nicht?
Was wiederhole ich?
Was kann ich anders machen, um ein anderes Ergebnis zu erzielen?
Bin ich im richtigen Tribe?
Kann ich den Mut finden, meinen eigenen Herzens-Weg zu gehen, auch wenn das ggf. bedeutet, Menschen zurückzulassen?
Wo will ich eigentlich wirklich hin?
Möchte ich eigentlich eine andere als meine derzeitige Realität?
Was will ich, wenn niemand hinsieht?
Wer bin ich, wenn niemand hinsieht?
Und wie bekomme ich das auf die Strasse, wie kann ich das erreichen? Was kann ich dafür tun? Was kann ich heute dafür tun?
Bin ich bereit, mich dafür weit aus dem Fenster zu lehnen? 
Bin ich bereit, mir dafür selber aus dem Weg zu gehen?

Ich bin heute überzeugt, dass das Alte - egal in welcher Form es uns einschränkt- einfach Platz machen muss. Heute mehr denn je. 

Das Thema Veränderung ist für mich ein riesengroßes Thema derzeit, wie Du vielleicht bemerkt hast. In fast jedem Beitrag kehre ich dahin zurück. Damit beschäftige ich mich. Ich übe es jeden Tag. Ich habe die letzten Jahre in meinen privaten und geschäftlichen Beziehungen immer wieder den gleichen Mist verzapft und mich gewundert, dass es nicht so lief, wie ich es mir wünschte. Habe Gründe gesucht, Schuldige. Ich habe nicht hingesehen. Ich hatte, wie Veit Lindau gerne sagt, die “Opferitis Humana”. Das Schaf-Ding. Vielleicht kennst Du das. Besonders seit dem Corona Lock Down ist das Thema Veränderung vehement in meinem Leben präsent. Ich sehe in den Geschehnissen in der Welt eine Aufforderung an mich und an uns alle, bei uns selbst hinzuschauen und unsere Hausaufgaben zu machen. Denn für mich ist all das da draussen ein Zeichen dafür, dass der alte Weg, den wir bis hierher gegangen sind, in eine Sackgasse geführt hat. Und wir sollten den Kurs ändern. So verstehe ich diese Zeit. Ich nehme das persönlich.

Ich möchte jeden ermutigen, der irgendwie auch das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt, endlich den eigenen Weg zu gehen. Ja, ich bin überzeugt, unser Herz weiss es besser als unser von Erziehung, Gesellschaft, Clique und Co geprägter Kopf. 

Ich bin überzeugt, gingen wir alle unseren echten eigenen Herzensweg, wäre in der Welt  da draußen nicht so ein Chaos. Es würde sich neu ausrichten. Wunderbar ausrichten. Und wir können im Kleinen etwas dazu beitragen. Jeder für sich. Vom Kleinen zum Großen. Es ist wichtig, was wir tun. Auch wenn es unwichtig ist. Wir speisen mit jedem Gedanken und mit jeder Tat etwas ein ins große Ganze. Und wir haben die Power, etwas Wunderbares einzuspeisen. Vielleicht findest Du all das absurd. Vielleicht erkennst Du darin für Dich etwas. Ich weiss es nicht, das liegt ganz bei Dir.

Ich bin noch weit davon entfernt, meine alte Story komplett hinter mir gelassen zu haben. Doch ich bleibe dran. Ich lasse mich nicht abschütteln.

Lasst uns selbst immer wieder unbequeme Fragen stellen, den echten Antworten des Herzens wirklich zuhören und uns immer wieder neu ausrichten. Täglich, so oft wie nötig, bis wir vor Liebe und Freude überlaufen! 

Wie geht es mir?
Bin ich dort, wo ich sein möchte?
Bin ich schon in meinem echten Tribe?
Grase ich noch oder folge ich schon meinem Ruf?
Was ruft mir meine Seele zu?
Habe ich Bock auf mich selbst?

Wir kennen unsere Antworten!

Ich wünsche Dir eine schöne, ehrliche und von epischen Taten gespickte Woche! 

Kristina - 10:02:28 @ lifelovers! Inspirationen, Lieblingszitate | Kommentar hinzufügen