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03.06.2020

Challenge: Überleben ohne WhatsApp? Möglich oder Illusion?

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Guten Morgen!

Ich habe am 01.06.2020 eine persönliche digitale Challenge gestartet: Ist es möglich, ohne WhatsApp und z.T. ohne ein Smartphone zu überleben?

Nun. Tatsächlich fiel es mir schwer, mich bei WhatsApp abzumelden. All die Verbindungen, Gruppen. Chats. Scheint, eine gewisse Sucht ist da. Habs trotzdem gemacht. Wohl vorbereitet, versteht sich. Meinen Kontakten habe ich 2 Tage vorab via Status meine Abmeldung angekündigt und alternative Kommunikationswege genannt. Ist ja nicht so, dass es nicht andere Wege gäbe.

Heute Tag 3 ohne WhatsApp. Es ist fast entspannend. Klar ist WhatsApp einfach. Schnell. Doch auch irgendwie zu viel. Für mich zumindest. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es, mit lieben Menschen toll zu kommunizieren. Doch wie oft habe ich Infos erhalten, die weder für mich gedacht waren (Gruppen) noch irgendwie für mein Leben bereichernd waren. Wie man zu dem Unternehmen und den Themen mit den Daten steht, ist dann noch eine andere Frage, die jeder für sich beantworten kann. 

Manchmal war mir die ganze Nonstop-Informationsflut zugegeben ein Stressfaktor. Klar kann ich nicht hingucken. Doch die Flut ist da. Das ist jetzt weg. Ab und zu ein Blick aufs Handy…die Gewohnheit…und hier kommt die zweite Challenge: ein Blick aufs 15 Jahre alte Nokia Handy. Den kleinen Knochen, alle über 35 Jahre wissen, was ich meine.

Momentan lasse ich das wirklich geniale iPhone XS Max zu Hause. Ich finde den Apfel großartig. Wirklich. Aktuell habe ich ein Nokia irgendwas bei mir. Es kann telefonieren. Punkt. SMS ginge auch, mit der richtigen SIM Card. Nicht mal ne Kamera hat es.
Da wird der nervöse Blick (der Blick der Gewohnheit oder Sucht oder Langeweile oder Übersprungshandlung oder wie immer man das nennen möchte) schnell unnütz. Und auch das empfinde ich gerade als angenehm. Irgendwie entspannend. Keine Banner. Keine Push Benachrichtigungen. Nichts, was meine Aufmerksamkeit länger ablenkt von dem, was ich gerade tue. Smartphone Detox. WhatsApp Detox. Die Ablenkung ist minimiert. Das kann stressen. Das kann auch eine Wohltat sein.

Mein erstes Fazit: 
Überleben ohne WhatsApp: geht super.
Überleben ohne Smartphone: geht. ist tatsächlich ungewohnt. Da bin ich noch unsicher, ob das 2020-tauglich ist. Sind wir abhängig vom Benutzen eines Smartphones? Das meine ich jetzt vor allem (auch) im praktischen Sinn. Mal sehen, wie es weiter läuft.

PS: ich stehe auf den leicht blechernen Klingelton des kleinen Nokia. Damals, als man noch Klingeltöne herunterlud. Zu einem schmalen Taler. Damals, anno 2005, hatte ich “Call on me” heruntergeladen. Macht mir gerade mega Spaß, ich danke meinem früheren Selbst dafür!

PPS: das Nokia läuft heute Tag 5. Akku zu 2/3 entladen. Mal sehen, ob ich die Woche schaffe! Umweltschutz am Telefon. Irgendwie ist das auch ein Aspekt. 

Happy Day!

Kristina - 07:22:51 @ lifelovers! Inspirationen | Kommentar hinzufügen